Zusammenarbeit mit dem Träger

"Die Kunst richtig miteinander zu kommunizieren ist wie laufen lernen -
man fällt so oft auf die Nase bis man liebevoll an der Hand genommen wird"



(© Wilma Eudenbach (*1959), deutsche Publizistin)

 

 

Daher legen wir besonderen Wert auf eine vertrauensvolle und offene Kommunikationskultur im täglichen Miteinander. Bei regelmäßigen gemeinsamen Treffen des Trägers und der Einrichtungen werden Ereignisse, Aktivitäten, Neuigkeiten und geplante Vorhaben besprochen und geplant.

 

Wichtige Entscheidungen werden unter Einbezug des Vereinsbeirates getroffen.

 

Auch unsere Mitglieder und Eltern werden regelmäßig über alles Aktuelle und Wichtige informiert.

 

Sie haben ein Anliegen und wissen nicht, an wen Sie sich wenden sollen? Im Zweifelsfall können Sie sich immer an den Träger wenden. Wir nehmen Ihre Anliegen gerne auf und leiten Sie an die richtigen Ansprechpartner weiter.

Zusammenarbeit mit Eltern

Eine gute Kooperation zwischen Erzieherinnen und Eltern sehen wir nicht als Pflichtaufgabe sondern als Herzensangelegenheit zum Wohl der Kinder.

Allerdings ist solch eine Kooperation nicht immer selbstverständlich. Damit sie funktionieren kann, bedarf es zunächst des gegenseitigen Kennenlernens und der Vertrauensbildung, später des intensiven Dialogs und beidseitigen Informationsflusses und als Ziel das vertrauensvolle Gespräch über das Kind, die Ziele und Methoden der Erziehung und den gemeinsamen Versuch, die Ursachen für Probleme und sinnvolle Lösungsmöglichkeiten zu finden.

 

In unseren Einrichtungen gibt es viele Möglichkeiten zum gegenseitigen Kennenlernen und zum Austausch. Eine rege, vertrauensvolle, aktive und intensive Zusammenarbeit mit allen Eltern erleben wir als Bereicherung und notwendige Grundvoraussetzung für unsere tägliche Arbeit mit den Kindern.

 

Elternarbeit umfasst in unseren Einrichtungen

  • enge Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat
  • Elternabende
  • die Möglichkeit der Hospitation
  • Elterngespräche
  • Tür- und Angelgespräche
  • die Möglichkeit der Elternmitarbeit
  • und regelmäßige Elternbriefe

 

Der Dialog Eltern – Erzieherin macht die Arbeit in unseren Einrichtungen transparent. Eltern können sich als Fachleute für ihr Kind angenommen fühlen und der Erzieherin als Fachfrau Vertrauen entgegen bringen. Gegenseitige Erziehungsvorstellungen sollten daher bekannt sein, um die Kinder nicht unnötigen Konflikten auszusetzen. Wenn die Erzieherin Informationen über die Lebensumstände des Kindes bekommt, kann sich ein besseres Verständnis entwickeln.

 

Gerne geben wir Ihnen im Erstkontakt einen Überblick über die Inhalte, Betreuungsbedingungen und Tagesabläufe  in unseren Einrichtungen.  In einem persönlichen Gespräch kann jeder Elternteil seine Wünsche und Fragen äußern. Vor Beginn der Betreuungszeit gibt es Ende Juli jeden Jahres einen Elternabend, an dem die Mitarbeiterinnen sich den Eltern vorstelllen und detaillierte Auskünfte über die Art der Betreuung und den Verlauf der Eingewöhnungszeit übermittelt werden. Auch hier ist
ausreichend Zeit für Fragen und Wünsche.

 

Sollte in der Familie ein über die reine Betreuung hinausgehender Wunsch bzw. die Notwendigkeit von Unterstützung vorhanden sein, kann jederzeit ein Termin mit der Sozialpädagogin im Haus vereinbart werden und eventuell an andere Einrichtungen weiter vermittelt werden.

 

Möglichkeiten der Mitwirkung

 

Die Eltern erhalten bereits bei der Anmeldung ihres Kindes umfangreiche Möglichkeiten der Mitwirkung. Da der Träger ein Verein ist, ist die Mitarbeit der Eltern zudem unerlässlich für eine funktionierende Betreuung zum Wohle der Kinder. Der zeitliche Aufwand beträgt mind. 5 Stunden im Jahr und ist ehrenamtlich. Insbesondere dürfen und sollen sich Eltern einbringen bei:

 

  • bei Festen, Feiern, Veranstaltungen
  • Vorbereiten und Begleiten von Ausflügen
  • regelmäßige Großputzaktionen
  • regelmäßig Informationen am Infobrett einholen
  • kleinere Erledigungen und Einkäufe
  • Teilnahme an den Elternversammlungen
  • Teilnahme an Einzelgesprächen
  • selbständig und regelmäßig das Gespräch mit den Betreuern suchen
  • Notdienst bei Personalengpässen
  • Auf- und Umräumarbeiten
  • kleinere Instandhaltungsarbeiten
  • handwerkliche Hilfe
  • Verteilen von Ankündigungen, Plakaten etc.
  • bei situativen Gegebenheiten Zusammenwirken mit den Erziehern (z.B. Konfliktlösungen).

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Zum Wohle der uns anvertrauten Kinder, zu deren Förderung und auch bei Bedarf zu ihrem Schutz arbeiten wir mit den unterschiedlichsten Institutionen zusammen, wie
z.B.:

  • mit anderen Kindertageseinrichtungen,
  • mit dem nachfolgenden Kindergarten,
  • mit dem Jugendamt,
  • mit dem Gesundheitsamt,
  • mit Kinderärzten und
  • den Frühförderstellen, die teilweise in unserem Haus arbeiten.

 

Die pädagogischen MitarbeiterInnen kooperieren noch mit anderen Stellen wie

unserer Fachberatung, 

  • dem Bezirk Mittelfranken im Rahmen der Integration,
  • der Stadt Zirndorf
  • den Fachakademien für Sozialpädagogik.